Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
Im Arbeitsmarktbezirk Lilienfeld lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes zu Jahresbeginn 2025 25.135 Personen, davon 12.684 Frauen und 12.451 Männer. Dies entspricht 1,5% der gesamten niederösterreichischen Wohnbevölkerung.
St. Veit an der Gölsen (3.848 EW, 1.940 Frauen und 1.908 Männer) sowie Hainfeld (3.755 EW, 1.906 Frauen und 1.849 Männer) und Traisen (3.385 EW, 1.742 Frauen und 1.643 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Lilienfeld (2.618 EW, 1.328 Frauen und 1.290 Männer).
Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2024 insgesamt um 0,6% gesunken, wobei die Entwicklung bei den Frauen mit ‑0,5% günstiger war als bei den Männern mit ‑0,7%.
Zwischen 2002 und 2025 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Lilienfeld um 6,8% zurückgegangen (Niederösterreich: +11,8%, Österreich: +14,1%).
Von den 232 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2024 entfielen 60 auf Rumänien (siehe Tabelle 1a).
| Zielland - Top 10 | Wegzüge in das Ausland 2024 |
| Rumänien | 60 |
| Ungarn | 24 |
| Deutschland | 19 |
| Polen | 16 |
| Ukraine | 13 |
| Türkei | 11 |
| Spanien | 6 |
| Kroatien | 5 |
| Slowakei | 5 |
| Brasilien | 4 |
| gesamt | 232 |
Von den 258 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2024 entfielen 75 auf Rumänien (siehe Tabelle 1b).
| Herkunftsland - Top 10 | Zuzüge aus dem Ausland 2024 |
| Rumänien | 75 |
| Ungarn | 44 |
| Ukraine | 21 |
| Deutschland | 17 |
| Türkei | 9 |
| Kosovo | 6 |
| Polen | 6 |
| Kolumbien | 5 |
| Kroatien | 5 |
| Nordmazedonien | 5 |
| gesamt | 258 |
Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Lilienfeld für das Jahr 2024 ein internationaler Wanderungssaldo von 26 Personen.
Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2025 im Bezirk Lilienfeld mit 13,7% unter dem niederösterreichischen Vergleichswert von 14,4%, jener der Über-65-Jährigen mit 24,8% darüber (Niederösterreich: 21,7%).
Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Lilienfeld im Jahr 2025 mit 11,1% unter dem landesweiten Vergleichswert von 12,5% (Österreich: 20,2%).