Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
Im Arbeitsmarktbezirk Melk lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes zu Jahresbeginn 2025 79.351 Personen, davon 39.744 Frauen und 39.607 Männer. Dies entspricht 4,6% der gesamten niederösterreichischen Wohnbevölkerung.
Melk (5.725 EW, 2.950 Frauen und 2.775 Männer) sowie Ybbs an der Donau (5.648 EW, 2.814 Frauen und 2.834 Männer) und Pöchlarn (3.969 EW, 2.071 Frauen und 1.898 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Loosdorf (3.872 EW, 1.959 Frauen und 1.913 Männer).
Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2024 insgesamt etwa gleich geblieben (‑0,1%), wobei die Entwicklung bei Frauen und Männern ähnlich war.
Zwischen 2002 und 2025 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Melk um 5,0% gestiegen (Niederösterreich: +11,8%, Österreich: +14,1%).
Von den 495 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2024 entfielen 137 auf Rumänien (siehe Tabelle 1a).
| Zielland - Top 10 | Wegzüge in das Ausland 2024 |
| Rumänien | 137 |
| Ungarn | 67 |
| Ukraine | 47 |
| Deutschland | 44 |
| Slowakei | 16 |
| Spanien | 11 |
| Vereinigte Staaten | 10 |
| Bulgarien | 9 |
| Italien | 9 |
| Polen | 9 |
| gesamt | 495 |
Von den 523 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2024 entfielen 130 auf Rumänien (siehe Tabelle 1b).
| Herkunftsland - Top 10 | Zuzüge aus dem Ausland 2024 |
| Rumänien | 130 |
| Ungarn | 84 |
| Ukraine | 66 |
| Deutschland | 47 |
| Polen | 20 |
| Türkei | 17 |
| Kanada | 14 |
| Vereinigte Staaten | 14 |
| Slowakei | 12 |
| Italien | 8 |
| gesamt | 523 |
Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Melk für das Jahr 2024 ein internationaler Wanderungssaldo von 28 Personen.
Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2025 im Bezirk Melk mit 15,0% über dem niederösterreichischen Vergleichswert von 14,4%, jener der Über-65-Jährigen mit 21,0% darunter (Niederösterreich: 21,7%).
Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Melk im Jahr 2025 mit 8,5% unter dem landesweiten Vergleichswert von 12,5% (Österreich: 20,2%).