Arbeitsmarkt-
bezirk
Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
Im Arbeitsmarktbezirk Leoben lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes zu Jahresbeginn 2025 59.071 Personen, davon 30.050 Frauen und 29.021 Männer. Dies entspricht 4,6% der gesamten steirischen Wohnbevölkerung.
Leoben (24.561 EW, 12.388 Frauen und 12.173 Männer) sowie Trofaiach (11.030 EW, 5.670 Frauen und 5.360 Männer) und Eisenerz (3.362 EW, 1.747 Frauen und 1.615 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Sankt Michael in Obersteiermark (3.027 EW, 1.557 Frauen und 1.470 Männer).
Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2024 insgesamt um 0,2% gesunken, wobei die Entwicklung bei Frauen und Männern ähnlich war.
Zwischen 2002 und 2025 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Leoben um 11,1% zurückgegangen (Steiermark: +7,0%, Österreich: +14,1%).
Von den 1.048 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2024 entfielen 154 auf Rumänien (siehe Tabelle 1a).
| Zielland - Top 10 | Wegzüge in das Ausland 2024 |
| Rumänien | 154 |
| Deutschland | 60 |
| China | 58 |
| Ungarn | 58 |
| Kroatien | 53 |
| Ukraine | 44 |
| Slowakei | 36 |
| Serbien | 30 |
| Türkei | 30 |
| Italien | 29 |
| gesamt | 1.048 |
Von den 1.269 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2024 entfielen 156 auf Rumänien (siehe Tabelle 1b).
| Herkunftsland - Top 10 | Zuzüge aus dem Ausland 2024 |
| Rumänien | 156 |
| Ukraine | 132 |
| Ungarn | 93 |
| China | 88 |
| Kroatien | 74 |
| Deutschland | 71 |
| Iran - Islamische Republik | 43 |
| Bosnien und Herzegowina | 35 |
| Slowakei | 29 |
| Italien | 28 |
| gesamt | 1.269 |
Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Leoben für das Jahr 2024 ein internationaler Wanderungssaldo von 221 Personen.
Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2025 im Bezirk Leoben mit 11,7% unter dem steirischen Vergleichswert von 13,4%, jener der Über-65-Jährigen mit 26,4% darüber (Steiermark: 22,1%).
Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Leoben im Jahr 2025 mit 15,3% über dem landesweiten Vergleichswert von 14,6% (Österreich: 20,2%).