Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
Im Arbeitsmarktbezirk Kufstein lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes zu Jahresbeginn 2025 114.229 Personen, davon 57.673 Frauen und 56.556 Männer. Dies entspricht 14,7% der gesamten Tiroler Wohnbevölkerung.
Kufstein (20.212 EW, 10.309 Frauen und 9.903 Männer) sowie Wörgl (14.412 EW, 7.313 Frauen und 7.099 Männer) und Kirchbichl (6.029 EW, 3.088 Frauen und 2.941 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Ebbs (5.966 EW, 3.028 Frauen und 2.938 Männer).
Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2024 insgesamt um 0,2% gestiegen, wobei die Entwicklung bei den Männern mit +0,3% günstiger war als bei den Frauen mit +0,1%.
Zwischen 2002 und 2025 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Kufstein um 21,4% gestiegen (Tirol: +15,1%, Österreich: +14,1%).
Von den 1.727 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2024 entfielen 463 auf Deutschland (siehe Tabelle 1a).
| Zielland - Top 10 | Wegzüge in das Ausland 2024 |
| Deutschland | 463 |
| Rumänien | 172 |
| Ungarn | 149 |
| Türkei | 76 |
| Italien | 75 |
| Kroatien | 56 |
| Polen | 50 |
| Spanien | 46 |
| Slowakei | 45 |
| Bosnien und Herzegowina | 41 |
| gesamt | 1.727 |
Von den 2.032 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2024 entfielen 543 auf Deutschland (siehe Tabelle 1b).
| Herkunftsland - Top 10 | Zuzüge aus dem Ausland 2024 |
| Deutschland | 543 |
| Ungarn | 222 |
| Rumänien | 145 |
| Türkei | 92 |
| Italien | 72 |
| Kroatien | 66 |
| Ukraine | 59 |
| Polen | 56 |
| Spanien | 52 |
| Niederlande | 47 |
| gesamt | 2.032 |
Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Kufstein für das Jahr 2024 ein internationaler Wanderungssaldo von 305 Personen.
Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2025 im Bezirk Kufstein mit 15,1% über dem Tiroler Vergleichswert von 14,3%, jener der Über-65-Jährigen mit 19,1% darunter (Tirol: 19,8%).
Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Kufstein im Jahr 2025 mit 20,2% über dem landesweiten Vergleichswert von 19,0% (Österreich: 20,2%).