Beschäftigung und Arbeitslosigkeit
Im Jahr 2025 waren im Arbeitsmarktbezirk St. Pölten 79.862 Personen unselbständig beschäftigt, davon 38.580 Frauen und 41.281 Männer (Frauenanteil: 48,3%).
Zwischen 2024 und 2025 ist die Zahl der unselbständig Beschäftigten um insgesamt 0,2% gestiegen, wobei die Beschäftigung bei den Frauen (geringfügig) ausgeweitet werden konnte (+0,7%) und bei den Männern mit ‑0,3% rückläufig war.
Die Erwerbsquote (wohnortbezogen)* betrug im Bezirk im Jahr 2025 insgesamt 78,3% (Frauen: 76,7%, Männer (u. altern. Geschl.): 79,7%) und lag damit deutlich unter dem landesweiten Vergleichswert (Niederösterreich gesamt: 78,8%, Frauen: 77,2%, Männer (u. altern. Geschl.): 80,3%).
Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 2025 6,7%, die Männerarbeitslosigkeit (u. altern. Geschl.) lag dabei mit 7,2% deutlich über jener der Frauen (6,1%).
Im Jahr 2025 waren insgesamt 5.696 Personen (2.492 Frauen und 3.203 Männer (u. altern. Geschl.)) als arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies insgesamt eine Zunahme der Zahl der arbeitslosen Personen um 1,6%, wobei der Anstieg bei Frauen (+1,7%) und Männern (u. altern. Geschl.) (+1,5%) etwa gleich stark ausfiel.
Die Zahl der arbeitslosen Ausländer_innen stieg im selben Zeitraum um 1,6%.
Der Arbeitsmarktbezirk St. Pölten weist sowohl einen vergleichsweise hohen Anteil an Aus- als auch an Einpendler_innen auf. Die hohe Konzentration der Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt bedingt einen Pendlereinzugsbereich, der die Grenzen des Arbeitsmarktbezirkes weit überschreitet. Im Jahr 2023 betrug der Anteil jener Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz außerhalb ihrer Wohngemeinde hatten, rund 65%, ebenfalls etwa zwei Drittel der Arbeitsplätze im Bezirk entfielen auf Einpendler_innen.*