Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
Im Arbeitsmarktbezirk Imst lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes zu Jahresbeginn 2025 62.688 Personen, davon 31.516 Frauen und 31.172 Männer. Dies entspricht 8,1% der gesamten Tiroler Wohnbevölkerung.
Imst (11.183 EW, 5.683 Frauen und 5.500 Männer) sowie Längenfeld (4.911 EW, 2.479 Frauen und 2.432 Männer) und Haiming (4.877 EW, 2.437 Frauen und 2.440 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Mieming (3.946 EW, 2.031 Frauen und 1.915 Männer).
Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2024 insgesamt gleich geblieben (±0,0%), wobei die Entwicklung bei den Männern mit +0,1% günstiger war als bei den Frauen mit ‑0,1%.
Zwischen 2002 und 2025 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Imst um 17,8% gestiegen (Tirol: +15,1%, Österreich: +14,1%).
Von den 763 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2024 entfielen 110 auf Deutschland (siehe Tabelle 1a).
| Zielland - Top 10 | Wegzüge in das Ausland 2024 |
| Deutschland | 110 |
| Ungarn | 108 |
| Ukraine | 52 |
| Rumänien | 44 |
| Bosnien und Herzegowina | 41 |
| Slowakei | 41 |
| Türkei | 32 |
| Bulgarien | 31 |
| Kroatien | 30 |
| Polen | 26 |
| gesamt | 763 |
Von den 865 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2024 entfielen 183 auf Deutschland (siehe Tabelle 1b).
| Herkunftsland - Top 10 | Zuzüge aus dem Ausland 2024 |
| Deutschland | 183 |
| Ungarn | 136 |
| Rumänien | 46 |
| Polen | 44 |
| Bosnien und Herzegowina | 43 |
| Slowakei | 42 |
| Ukraine | 39 |
| Türkei | 29 |
| Kroatien | 28 |
| Italien | 24 |
| gesamt | 865 |
Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Imst für das Jahr 2024 ein internationaler Wanderungssaldo von 102 Personen.
Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2025 im Bezirk Imst mit 15,5% über dem Tiroler Vergleichswert von 14,3%, jener der Über-65-Jährigen mit 18,1% darunter (Tirol: 19,8%).
Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Imst im Jahr 2025 mit 13,5% unter dem landesweiten Vergleichswert von 19,0% (Österreich: 20,2%).