Bevölkerungsstruktur und -entwicklung
Im Arbeitsmarktbezirk Innsbruck lebten laut Statistik des Bevölkerungsstandes zu Jahresbeginn 2025 319.242 Personen, davon 161.996 Frauen und 157.246 Männer. Dies entspricht 41,1% der gesamten Tiroler Wohnbevölkerung.
Innsbruck (132.499 EW, 67.132 Frauen und 65.367 Männer) sowie Telfs (16.439 EW, 8.327 Frauen und 8.112 Männer) und Hall in Tirol (14.698 EW, 7.574 Frauen und 7.124 Männer) sind die bevölkerungsstärksten Gemeinden des Bezirkes, gefolgt von Rum (9.493 EW, 4.951 Frauen und 4.542 Männer).
Die Bevölkerungszahl ist gegenüber 2024 insgesamt um 0,3% gestiegen, wobei die Entwicklung bei Frauen und Männern ähnlich war.
Zwischen 2002 und 2025 ist die Bevölkerungszahl (Statistik des Bevölkerungsstandes) im Bezirk Innsbruck um 19,0% gestiegen (Tirol: +15,1%, Österreich: +14,1%).
Von den 6.453 Wegzügen in das Ausland im Jahr 2024 entfielen 1.601 auf Deutschland (siehe Tabelle 1a).
| Zielland - Top 10 | Wegzüge in das Ausland 2024 |
| Deutschland | 1.601 |
| Rumänien | 524 |
| Italien | 437 |
| Bulgarien | 324 |
| Ukraine | 281 |
| Ungarn | 223 |
| Türkei | 207 |
| Spanien | 167 |
| Schweiz | 134 |
| Serbien | 110 |
| gesamt | 6.453 |
Von den 7.858 Zuzügen aus dem Ausland im Jahr 2024 entfielen 1.937 auf Deutschland (siehe Tabelle 1b).
| Herkunftsland - Top 10 | Zuzüge aus dem Ausland 2024 |
| Deutschland | 1.937 |
| Italien | 605 |
| Rumänien | 524 |
| Ukraine | 377 |
| Türkei | 295 |
| Ungarn | 292 |
| Bulgarien | 279 |
| Syrien - Arabische Republik | 248 |
| Bosnien und Herzegowina | 161 |
| Spanien | 143 |
| gesamt | 7.858 |
Aus der Anzahl der Zuzüge aus dem Ausland und der Anzahl der Wegzüge in das Ausland ergibt sich für den Arbeitsmarktbezirk Innsbruck für das Jahr 2024 ein internationaler Wanderungssaldo von 1.405 Personen.
Der Anteil der Unter-15-Jährigen lag 2025 im Bezirk Innsbruck mit 13,8% unter dem Tiroler Vergleichswert von 14,3%, jener der Über-65-Jährigen war mit 19,4% ebenfalls unterdurchschnittlich (Tirol: 19,8%).
Der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung lag in Innsbruck im Jahr 2025 mit 22,4% über dem landesweiten Vergleichswert von 19,0% (Österreich: 20,2%).